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15. Juli 2021

FPÖ-Landbauer: NÖ Landesgesundheitsagentur verordnet Impfpflicht

Ab 1. September wird Immunitätsnachweis gegen Covid 19 verlangt

„Niederösterreich führt ab 1. September die Impfpflicht für neues Personal der Landesgesundheitsagentur, sowie Schüler, Praktikanten und Studenten der diversen Gesundheitseinrichtungen ein“, zeigte sich der niederösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer empört. „Das ist de facto ein Berufs- und Ausbildungsverbot für all jene, die der Covid-Impfung skeptisch gegenüberstehen. Die propagierte ‚Freiwilligkeit‘ ist somit als Märchen der ÖVP entlarvt“, sagte Landbauer.

 

Vorgestern seien alle Dienststellenleiter und Personalchefs der Landesgesundheitsagentur via Mail informiert worden, dass die Impfpflicht ab 1. September flächendeckend in Niederösterreich gelte, berichtete Landbauer. Damit sei das eingetreten, wovor die FPÖ bereits seit Monaten warne – einer Zweiklassengesellschaft von Geimpften und nicht Geimpften. „Damit droht Niederösterreich eine Impf-Apartheit“, so Landbauer, der befürchtet, dass dieser Schritt der Landesgesundheitsagentur erst der Beginn einer umfassenden Impfpflicht sei.

 

„Es ist zu erwarten, dass Blaulichtorganisationen, Schulen und generell alle öffentlichen Einrichtungen demnächst mit einer Impfpflicht belegt werden“, kritisierte Landbauer. „Es gibt keine Evidenz für den Übertragungsschutz einer Impfung, sondern nur für den Selbstschutz. Eine Impfpflicht schießt daher weit über das Ziel hinaus“, betonte Landbauer, der die ÖVP und Landeshauptfrau Mikl-Leitner aufforderte, die Maßnahmen zurückzunehmen

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